GeiselwindNachrichten

Nacht-Drama auf der A3 – Riesen-Akku entgeht nur knapp der Feuer-Katastrophe

In der Nacht zum 24. Februar schrillten auf der A3 bei Geiselwind Richtung Nürnberg die Alarmglocken. Ein brennender LKW-Auflieger forderte die Feuerwehren bis in die frühen Morgenstunden. Vor Ort zeigte sich schnell die enorme Brisanz: Geladen war ein massiver Lithium-Ionen-Energiespeicher mit einem Gewicht von über 38 Tonnen.

Ein Übergreifen der Flammen vom brennenden Fahrgestell auf den Akku hätte fatale Folgen gehabt. Ein sogenannter „Thermal Runaway" drohte – ein chemisches Inferno mit extremer Hitze und der Freisetzung giftiger Gase. Mehrere Trupps unter Atemschutz kämpften mit C-Rohren an vorderster Front, um den Container massiv zu kühlen und die Flammen am Fahrwerk zu ersticken. Um die Wasserversorgung in der Nacht zu sichern, musste die Feuerwehr Schlüsselfeld nachalarmiert werden.

Während Wärmebildkameras das Innere des Speichers ununterbrochen überwachten, blieb die Autobahn für die Bergung zeitweise voll gesperrt. Das Fazit der Retter fällt erleichtert aus: „Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen des Feuers auf den 38,6 Tonnen schweren Lithium-lonen-Speicher verhindert werden.“ Ein tagelanger Einsatz und schwere Umweltschäden blieben der Region somit erspart. Am Ende blieb es bei einem Sachschaden am Auflieger.

(Quelle und Foto: Feuerwehr Geiselwind)

.
Sei immer informiert. Abonniere gerne den → Newsletter !

Steigerwald-News

Viel Spaß beim Lesen! Willst Du immer die neuesten Infos? Dann trage Dich in den Newsletter ein!

Anstehende Veranstaltungen

×