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Friedenslinde in Ebrach seit 150 Jahren Naturdenkmal

Am 12. März 1871 wurde die Friedenslinde in Ebrach gepflanzt. Seitdem steht eine Linde in der Allee vor dem ehemaligen Klostergebäude. Gestiftet wurde der Baum von Josef Bruno Korb. Dieser war bis 1895 Werkmeister in der örtlichen Strafanstalt. Als unermüdlicher Autodidakt verfasste er zahlreiche, teils groteske, naturwissenschaftliche Aufsätze, die er im Selbstverlag drucken lies. Korb war ein angesehener Bürger der Gemeinde Ebrach, weshalb er später zum Ehrenbürger ernannt wurde.

Der Grund für die Pflanzung der Friedenslinde war die Beendigung des Krieges zwischen Frankreich und Deutschland. Am 25. Februar wurde der Vorfrieden von Versailles zwischen Otto von Bismarck für das Deutsche Reich und Adolphe Thiers für Frankreich geschlossen. Am 21. März wurde in Berlin der erste Deutsche Reichstag eröffnet. Kaiser Wilhelm I. thronte dabei auf dem von Goslar besorgten Kaiserstuhl Heinrichs III.

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