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Schluss mit der Schlagloch-Piste: Straße zwischen Unterköst und Hirschbrunn freigegeben

Unterköst und Hirschbrunn sind wieder gut verbunden: Sanierte Gemeindestraße offiziell freigegeben

Pommersfelden/Burgebrach. Wer bisher von Unterköst nach Hirschbrunn wollte, brauchte gute Stoßdämpfer und starke Nerven. Das ist vorbei. Die sanierte Verbindungsstraße zwischen den beiden Orten ist freigegeben, und für die Anwohner war das weit mehr als ein Pflichttermin.

Unterköst gehört zu Pommersfelden, Hirschbrunn zu Burgebrach. Dass hier zwei Gemeinden aneinandergrenzen, zeigt jetzt nur noch ein roter Strich im frischen Asphalt. Beide Kommunen luden zum Umtrunk, und auf beiden Seiten der Grenze war die Freude groß.

Den Anstoß für die Sanierung gab eigentlich eine Wasserleitung. Die Auracher Gruppe, der zuständige Wasserzweckverband, wollte hier eine zusätzliche Fernwasserleitung verlegen. Sie soll die Versorgung absichern, falls die bestehende Leitung einmal ausfällt. Davon profitieren die Gemeinde Pommersfelden und mehrere Orte auf Frensdorfer Gebiet, von Wingersdorf bis Schlüsselau. „Insgesamt 4300 Einwohner, deren Wasserversorgung durch die neue zusätzliche Leitung wesentlich sicherer wird“, sagte Verbandsgeschäftsführer Joachim Karl.

Weil die Straße für die Leitungsarbeiten ohnehin komplett gesperrt war, beschlossen die beiden Gemeinden, die Fahrbahn gleich im Anschluss zu erneuern.

Gemeinsam mit Karl und zwei Gemeinderäten durchtrennten Pommersfeldens Bürgermeister Gerd Dallner und sein Burgebracher Amtskollege Peter Pfohlmann das rot-weiße Band. „Jetzt wächst wieder zusammen, was zuvor durch Schlaglöcher getrennt war“, sagte Dallner. Pfohlmann erinnerte daran, dass die Straße seit vielen Jahren in sehr schlechtem Zustand war: „Das ist gut investiertes Geld.“

Fördermittel gab es dafür nicht. Die Sanierung kostet rund 500.000 Euro. Außerhalb der Ortschaften teilen sich die Gemeinden die Summe nach ihrem Straßenanteil: Pommersfelden ist mit 1,09 Kilometern dabei, Burgebrach mit 0,65 Kilometern. Die Arbeiten innerorts bezahlt jede Gemeinde selbst. Die Wasserleitung schlägt mit knapp 850.000 Euro zu Buche, die der Wasserzweckverband trägt.

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